Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer – der Deutsche Fußball-Bund hat den 59-Jährigen am Freitag offiziell als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt. Der Vertrag läuft bis 2030. Assistenten werden Pete Krawietz, Sven Bender und PP Leinders.
Per Mertesacker übernimmt am 1. Januar die Geschäftsführung Sport. Der DFB hatte Klopp als absolute Wunschlösung bezeichnet.
Präsident Bernd Neuendorf bestätigte: „Wir waren uns im Verband sehr einig – er ist die beste Lösung. “ Die Verhandlungen waren intensiv, der Deal beinhaltet auch Zugeständnisse wie eine Million Euro an die RB-Stiftung Wings for Life und drei Länderspiele für Leipzig bis 2030. Klopp soll das Team schnell wieder in die Spur bringen – erstes Pflichtspiel ist am 24.
September in der Nations League gegen die Niederlande. Schon jetzt ist klar: Joshua Kimmich wird künftig wieder im Mittelfeld spielen. Die Fans sind gespalten, viele hoffen auf eine Rückkehr zu alter Stärke.
Borussia Dortmund hat ein offizielles Angebot für Side El Mala vorgelegt. Der BVB bietet 26 Millionen Euro plus 16 Millionen an Bonis für den Linksaußen des 1. FC Köln.
Acht Millionen der Bonis sind leicht erreichbar, die anderen acht schwer. Köln würde daher effektiv mit 34 Millionen planen können – doch die Rheinländer fordern 50 Millionen. Die Antwort war klar: Zu diesen Konditionen steht El Mala nicht zum Verkauf.
Der 21-Jährige hat keinen Ausstiegsklausel und ist bis 2030 gebunden. Dortmund müsste nicht nur nachlegen, sondern auch die Wogen mit den Kölnern glätten. Die Familie El Mala kann sich ein Engagement an der Strobelallee offenbar gut vorstellen.
Noch gut einen Monat bleibt Zeit für diesen Transfer.
Der FC Bayern hat ein Ausnahmetalent verpflichtet. Der 17-jährige tschechische U-17-Nationalspieler Matu Srp wechselt von Slavia Prag nach München. Die Ablöse beträgt eine Million Euro, der Vertrag läuft bis 2029.
Srp ist ein Spielgestalter und soll zunächst in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln. Langfristig traut man ihm den Sprung zu den Profis zu. Der Rekordmeister investiert damit gezielt in die Zukunft – ein Deal mit jeder Menge Potenzial.
Auch auf dem internationalen Transfermarkt gibt es mehrere spektakuläre Wechsel. Der FC Arsenal hat den 20-jährigen Linksaußen Christos Zollis von Brügge verpflichtet. Ablöse: 41 Millionen Euro – Rekord für die Belgier.
Zollis hat bis 2031 unterschrieben und soll Leandro Trossard ersetzen. Der Argentinier Alejandro Garnacho wechselt zunächst auf Leihbasis zu Aston Villa. Teil des Deals ist eine Kaufpflicht unter leicht erreichbaren Bedingungen, die im nächsten Sommer greift.
Chelsea kassiert inklusive Leihgebühr 50 Millionen Euro. Der 40-jährige Luka Modric bleibt aktiv: Er hat einen neuen Einjahresvertrag beim AC Mailand unterschrieben. Der kroatische Mittelfeldstratege war in den vergangenen Wochen intensiv umworben worden.
Xava Schlager wechselt zu Nottingham Forest. Der österreichische Nationalspieler war nach Vertragsende bei RB Leipzig vereinslos und unterschreibt für zwei Jahre – keine Ablöse fällig. Der argentinische Innenverteidiger Nicolas Otamendi beendet seine Nationalmannschaftskarriere nach 139 Länderspielen.
Das verkündete der 38-Jährige auf Instagram. 2022 wurde er mit Argentinien Weltmeister. Auf Vereinsebene spielt er noch für River Plate.
Josep Breckhaalo hat seinen Vertrag bei Hertha BSC vorzeitig bis 2028 verlängert. Der Außenstürmer sieht seine Zukunft in Berlin.
Der VfL Wolfsburg hat den nächsten Transfer unter Dach und Fach gebracht. Offensivspieler Mohamed Damar kommt von der TSG Hoffenheim zum Bundesligaabsteiger. Der 22-Jährige hatte eine enttäuschende Saison in Hoffenheim, unterschreibt in Wolfsburg bis 2031.
Die Ablöse liegt bei sechs Millionen Euro. Der 1. FC Köln hat gleich zwei Neuzugänge präsentiert.
Der australische Sechser Paul O‘on Engstler kommt vom Sydney FC, Ablöse knapp eine Million Euro. Er soll die Lücke füllen, die durch die Abgänge von Erik Martel und Dennis Hussein Basic entstanden ist. Zudem holen die Kölner den 18-jährigen Torhüter Mart James ablösefrei von PSG – Vertrag bis 2029.
RB Leipzig plant mit Martin Vandervord als Nummer eins. Der Belgier kam vor zwei Jahren für zehn Millionen Euro aus Brügge. Péter Gulácsi wird daher Leipzig wohl ein Jahr vor Vertragsende verlassen.
Laut Fabrizio Romano steht der ungarische Nationaltorwart kurz vor einem Wechsel zum FC Villarreal. Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Gulácsi wäre nach 362 Pflichtspielen und einem Pokalsieg weg.
Leipzig sucht dann eine erfahrene Alternative, die sich mit der Bank zufriedengeben würde.
Fenerbahçe macht konkrete Schritte für Rafael Leão. Die Türken bieten dem Flügelstürmer des AC Mailand einen Fünfjahresvertrag mit einem Nettogehalt von acht Millionen Euro pro Saison plus vier Millionen Bonis – insgesamt bis zu zwölf Millionen jährlich. Über fünf Jahre wären das satte 60 Millionen Euro.
Die Ablöse soll bei 50 Millionen liegen. Sollte Leão wechseln, wäre das schlecht für Borussia Dortmund – denn Milan hat dann Constantinos Karzas als Nachfolger im Visier, dessen Preis dadurch steigen könnte.
Mittelfeldspieler Elies Giri steht kurz vor dem Abschied von Eintracht Frankfurt. Der 31-Jährige reiste nicht ins Trainingslager, weil er für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt wurde. Eine Rückkehr zum 1.
FC Köln, wo er bereits von 2019 bis 2023 spielte, gilt als möglich. Allerdings ist unklar, ob Giri dort auf Side El Mala treffen würde – denn dessen Zukunft hängt vom BVB-Angebot ab.
Der vereinslose Julian Brandt findet offenbar einen neuen Arbeitgeber. Nachdem sein Vertrag bei Borussia Dortmund ausgelaufen ist, gibt es viele Anfragen. Laut Ben Jacobs hat Leeds United dem 30-jährigen Spielmacher ein Angebot unterbreitet.
Vertraute Brandts sollen bereits auf dem Trainingsgelände der Peacocks gewesen sein. Auch Atletico Madrid, FC Arsenal, AS Rom, Ajax Amsterdam, Besiktas und Galatasaray wurden genannt – doch die heißeste Spur führt nach Leeds.
Real Madrid will Rodri unbedingt noch in diesem Sommer verpflichten. Der frisch gebackene Weltmeister will Manchester City verlassen und zu den Königlichen wechseln. Florentino Pérez muss jedoch erst die nötigen Ablösegelder auftreiben.
Dafür plant Real, mindestens einen zentralen Mittelfeldspieler zu opfern. In Frage kommen Eduardo Camavinga und Aurélien Tchouaméni. Camavinga wird von City, United und Chelsea umworben, will aber unbedingt in Madrid bleiben.
Tchouaméni könnte leichter verkauft werden – auch er steht bei United auf dem Wunschzettel. Pérez wollte Tchouaménis Vertrag eigentlich bis 2031 verlängern, doch die Aussicht auf Rodri und eine hohe Ablöse könnte zu einem Umdenken führen. Sogar José Mourinho soll einen Verkauf abgesegnet haben.
Die WM ist eine knappe Woche vorbei, die Transfermarktaktivitäten laufen auf Hochtouren. Jürgen Klopp übernimmt die Nationalmannschaft – eine historische Entscheidung. Borussia Dortmund kämpft um den nächsten Star, während Bayern München in die Zukunft investiert.
Die kommenden Wochen versprechen weitere Überraschungen. Fans in ganz Deutschland fiebern mit. Bleiben Sie dran – wir berichten live und aktuell.



