Am Dienstag geht der Prozess im Fall Fabian weiter, es soll um Handydaten und den Leichenfund gehen. Zudem steht wohl der Aussagetermin der Angeklagten fest.

m Verfahren um den Tod des Jungen Fabian werden am Dienstag am Landgericht Rostock vier Polizeibeamte in den Zeugenstand gerufen. Sie sollen unter anderem Auswertungen von Mobiltelefonen und Erkenntnisse zum Fundort der Leiche schildern.
Am Landgericht Rostock werden am morgigen Dienstag im Prozess um den Tod von Fabian vier Polizeibeamte als Zeugen erwartet. Das teilte die Gerichtssprecherin der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) mit.
Daten von Fabians Handy ausgewertet
Nach Angaben der Sprecherin hat der erste Beamte Fabians Mobiltelefon ausgewertet. Eine zweite Beamtin hat demnach das Handy jenes Zeugen untersucht, der als Erster gemeinsam mit der Angeklagten am Tatort war. Der Mann soll am 13. Oktober mit ihr vor Ort gewesen sein, als Fabian bereits tot war, der Fund der Leiche war aber erst am 14. Oktober gemeldet worden.

Eine dritte Beamtin wertete laut Gerichtssprecherin das Mobiltelefon des Vaters aus. Die vierte Beamtin soll Angaben zur Auffindesituation von Fabians Leiche machen können, hieß es weiter.
Berichte: Angeklagte sagt am 24. August aus
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will die Angeklagte am 24. August selbst vor Gericht aussagen. Bisher hatte sie sich nicht geäußert.
Die 30-Jährige soll den achtjährigen Fabian laut Anklage am 10. Oktober 2025 an einem Tümpel bei Klein Upahl mit sechs Messerstichen getötet und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben.



