BVB im Transferfieber: El Mala im Fokus und Kimmichs Kapitänsfrage spitzt sich zu! Wird der Kölner Shootingstar die Schwarz-Gelben verstärken, während die DFB-Diskussion um die Führungsrolle des Bayern-Stars Joshua Kimmich weiter brodelt? Ein spannendes Rennen um Talente und Verantwortung!

BVB im Transferfieber: El Mala im Fokus und Kimmichs Kapitänsfrage spitzt sich zu! Wird der Kölner Shootingstar die Schwarz-Gelben verstärken, während die DFB-Diskussion um die Führungsrolle des Bayern-Stars Joshua Kimmich weiter brodelt? Ein spannendes Rennen um Talente und Verantwortung!

Thumbnail

Borussia Dortmund bleibt im Poker um den hochtalentierten Offensivspieler Said El Mala weiterhin zuversichtlich, während sich gleichzeitig die Diskussion um die Kapitänsfrage der deutschen Nationalmannschaft zuspitzt: Rudi Völler deutet an, dass Joshua Kimmich wohl Kapitän bleibt – doch die endgültige Entscheidung liege bei Jürgen Klopp.

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund arbeiten mit Hochdruck daran, den 20-jährigen Kölner Shootingstar Said El Mala in diesem Sommer an den BVB zu binden. Nach der Verpflichtung von Konstantinos Carzas ist El Mala der nächste große Transferwunsch der Schwarz-Gelben. Der Klub zeigt sich intern sehr zuversichtlich, den Deal noch vor Ende der Transferperiode abschließen zu können.

Bereits zwei Angebote aus Köln wurden abgelehnt. Der BVB hat jedoch nachgebessert. Grund für die zähen Verhandlungen sind offenbar die komplex gestaffelten Bonuszahlungen.

So sollen unter anderem eine Nominierung für den Ballon d’Or oder der Gewinn der Torschützenkrone im Vertrag verankert sein. Fallen diese unrealistischen Ziele aus, erhält Köln nicht die volle Summe.

Die AS Roma hatte ebenfalls Interesse, doch die Familie von El Mala möchte nicht ins Ausland wechseln. Damit wird ein Poker zwischen Dortmund und Leipzig wahrscheinlicher. RB Leipzig hat sich nach dem möglichen Abgang von Diomandé aber nur dann eingeschaltet, wenn El Mala deutlich günstiger wird.

Da der Spieler und seine Familie in der Nähe von Köln bleiben wollen, gilt Dortmund als klarer Favorit.

Intern soll sich Borussia Dortmund bereits mit der El-Mala-Seite auf einen Vertrag bis 2031 geeinigt haben. Das Gehalt soll von 5,5 Millionen Euro im ersten Jahr auf 8,5 Millionen Euro im letzten Jahr ansteigen – ebenfalls mit weiteren Bonuszahlungen. Auch ein Handgeld in Millionenhöhe für die Familie ist vereinbart, wird aber erst fällig, wenn der Transfer mit dem 1.

FC Köln abgeschlossen ist.

Interessant ist die Einschätzung von Sky-Reporter Florian Plettenberg. Er berichtete, dass eine kolnnahe Quelle den Transfer in diesem Sommer für unwahrscheinlich halte. Grund dafür nannte er nicht.

Plettenberg selbst glaubt aber an den Wechsel. Er verweist auf die toxische Stimmung zwischen Köln und Dortmund in den vergangenen Wochen – die Quelle sei möglicherweise nicht neutral.

Der BVB hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er hart verhandeln kann. Beim Carzas-Transfer blieb Dortmund unter den ursprünglich geforderten 35 bis 40 Millionen Euro. Am Ende wurden 32 bis 35 Millionen plus Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent vereinbart.

Diese Hartnäckigkeit könnte sich auch bei El Mala auszahlen.

Die geforderten 44 Millionen Euro von Köln sind nicht weit von der 50-Millionen-Marke entfernt. Allerdings sind die Bonuszahlungen derzeit nicht alle realistisch erreichbar. Dortmund könnte die Fixsumme erhöhen, vielleicht durch den Verkauf von Ramai.

Die finanzielle Situation des BVB scheint besser zu sein als in den Medien oft dargestellt.

Sollte der Deal mit El Mala scheitern, hat Dortmund angeblich Alternativen in der Hinterhand. Ein Name ist Ibrahim M. Be von PSG, der allerdings bis zu 50 Millionen Euro kosten soll – eine Summe, die von vielen als überzogen angesehen wird.

Der Fokus liegt aber weiter voll auf dem Kölner Talent.

Unabhängig von der Offensive gibt es auch eine personalpolitische Entscheidung von großer Tragweite: Rudi Völler hat sich klar für Joshua Kimmich als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ausgesprochen. Er betonte, Kimmich habe in vielen Länderspielen bewiesen, ein Fahnenträger und toller Kapitän zu sein. Dennoch liege die letzte Entscheidung bei Jürgen Klopp.

Völlers Äußerungen kommen nicht überraschend, denn Kimmich wird trotz aller Kritik an seiner Positionswahl als einer der wenigen Spieler mit der richtigen Mentalität angesehen. Das Problem liegt vor allem darin, dass Kimmich in den letzten Jahren auf der falschen Position eingesetzt wurde – als Rechtsverteidiger, wo ihm das Tempo fehlt.

Auf der rechten Außenbahn sind heute extrem schnelle Spieler unterwegs. Kimmich glänzt eher durch Antizipation, nicht durch Sprintstärke. Unter Hansi Flick und auch unter Julian Nagelsmann wurde er oft positionsfremd aufgestellt.

Das hat sein Image beschädigt. Doch als zentraler Mittelfeldspieler könnte er wieder der Schlüsselspieler werden, der er einst war.

Die sogenannte „Loser-Generation“ der deutschen Nationalmannschaft trifft Kimmich weniger hart als andere. Er verkörpert Einsatz und Führungsstärke. Unter Jürgen Klopp könnte er eine neue Blüte erleben.

Die Frage ist nur, ob Klopp einen radikalen Umbruch wagt oder auf Erfahrung setzt. Aktuell gibt es ohnehin keine überzeugende Alternative zum Kapitänsamt.

Der VfB Stuttgart hat unterdessen einen weiteren Transfer abgeschlossen: Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam wechselt für 12 bis 15 Millionen Euro zu den Schwaben. Der 20-jährige Linksaußen unterschreibt einen Vertrag bis 2031. Der Medizincheck steht in den kommenden Tagen an.

Experten sehen in Sauer eher ein Talent als eine Sofortverstärkung.

Sauer hat technische Fähigkeiten und hohes Tempo. In der Saison 2023/24 gab er sein Profidebüt mit zwei Toren und vier Vorlagen in 13 Spielen. 2024/25 sammelte er bei Breda in 32 Spielen sieben Tore und zwei Vorlagen – gute Werte für eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion.

Die abgelaufene Saison war von Verletzungen geprägt.

Ein Muskelteilabriss könnte noch nachwirken. Dennoch ist das Potenzial unbestritten. Stuttgart setzt auf junge Spieler, die sich weiterentwickeln sollen.

Der Transfer von Leo Sauer passt in dieses Konzept und könnte sich langfristig auszahlen.

Im Poker um Jan Uzun von Eintracht Frankfurt gibt es kaum Bewegung. Galatasaray Istanbul zeigt weiter Interesse, aber die Ablöseforderung von 60 Millionen Euro liegt weit über den Vorstellungen der Türken, die maximal 40 Millionen zahlen wollen. Eine Einigung bei 50 Millionen wäre möglich, aber Trainer Adi Hütter sieht Uzun als zentrale Figur.

Galatasaray-Coach Okan Buruk äußerte sich zurückhaltend: „Er ist ein sehr interessanter Spieler, auch türkischer Spieler. Aber es muss alles Sinn ergeben. Sollten sich die Bedingungen für alle Seiten ergeben, können wir uns das vorstellen.

“ Meistens gibt Eintracht Frankfurt nur selten nach – Markus Krösche ist bekannt für harte Verhandlungen.

Die nächsten Tage werden zeigen, ob Galatasaray nachlegt oder sich andere Optionen sucht. Sicher ist nur: Die Bundesliga bleibt Schauplatz intensiver Transferaktivitäten. Der BVB, der VfB und die Nationalmannschaft liefern reichlich Stoff für Diskussionen.

Was die Kapitänsfrage betrifft, sind die Fans gespalten. Viele sehen in Kimmich den richtigen Anführer, andere fordern einen Neuanfang ohne die Spieler der vergangenen erfolglosen Turniere. Jürgen Klopp wird sich Zeit lassen – seine Entscheidung wird richtungsweisend sein.

Bleiben Sie dran – wir berichten weiter live über alle Entwicklungen.