Im Moment wird ein Nachwuchsspieler des FC Bayern nach dem anderen verkauft oder für mehr Spielzeit verliehen. Bisher sorgte Double-Trainer Vincent Kompany (40) nur dafür, dass Stürmer Arijon Ibrahimovic (20) nach seiner Heidenheim-Leihe in der kommenden Saison bei den Profis des deutschen Rekordmeisters spielen wird. Jetzt kommt noch ein Juwel dazu, das die Bosse um Sportvorstand Max Eberl (52) zum Profi machen wollen: Erblin Osmani (17)!
Dem deutschen U17-Nationalspieler, der wie Ibrahimovic (nicht verwandt oder verschwägert mit Schweden-Legende Zlatan) kosovarische Wurzeln hat, liegt nach BILD-Informationen ein unterschriftsreifer Profivertrag bis 2029 vor. Auch „Sky“ berichtete bereits darüber.
So planen die Bayern-Bosse mit Juwel Osmani
Der defensive Mittelfeldmann, dessen Jugendvertrag aktuell nur noch bis Saisonende läuft, soll in der kommenden Spielzeit vornehmlich in der U19 und beim neuen U23-Coach Dante (42) im Regionalliga-Team spielen, aber er bekam auch eine Profi-Perspektive aufgezeigt: Nach Ende seiner Rücken-Reha soll er regelmäßig bei Kompany und den Stars mittrainieren.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl (52/r.) begrüßte am 23. Mai beim DFB-Pokalfinale in Berlin die Vereinslegende Philipp Lahm (42) auf der Ehrentribüne des Berliner Olympiastadions
BILD erfuhr: Osmani hat sich zwar noch nicht endgültig entschieden, ob er den vorliegenden Profivertrag unterschreiben wird, aber die Tendenz geht klar in Richtung Unterschrift. Intern wird dem Deutsch-Kosovaren eine große Zukunft vorausgesagt, doch bisher war die Konkurrenz auf der Sechser-Position riesig. Nun verließ Leon Goretzka (31/Vertragsende) den Verein, dazu steht Noel Aseko (20/war ausgeliehen an Hannover) vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. So könnte sich hinter Joshua Kimmich (31), Aleksandar Pavlovic (22) und Tom Bischof (21) eine Chance im defensiven Mittelfeld ergeben.

Wie groß ist die Osmani-Chance auf Profi-Einsätze?
Es gibt also für Osmani die Chance auf mehr Profieinsätze – mehr als die drei Minuten in der Bundesliga am 21. März gegen Union Berlin (4:0). Vor vier Monaten wurde das Talent mit seiner Einwechslung zum drittjüngsten Bayern-Debütanten – nur Paul Wanner (damals 16 Jahre und 15 Tage) und Filip Pavic (16 Jahre, ein Monat, 27 Tage) waren bei ihren Pflichtspiel-Premieren noch jünger.
Wird Osmani bald der nächste in München geborene Bayern-Star im Profikader nach Pavlovic und Josip Stanisic (26)? Zum Campus kam er mit acht Jahren vom TSV Milbertshofen – wie Sechser-Talent David Santos Daiber (19/aktuell Reha nach Muskelsehnenriss im linken Oberschenkel) und VfB-Star Angelo Stiller (25). Mit dem deutschen Nationalspieler wird er auch wegen seiner strategisch cleveren und technisch starken Spielweise verglichen. Beraten wird Osmani von Roman Rummenigge (44), dem Sohn von Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge (70).



